Anthropozän Logbuch-Eintrag 20240807: „Meer- oder weniger Plastikmüll“? - oder sogar so was Ähnliches wie „Kreislaufwirtschaft“?
- thomasgorgas
- 7. Aug. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Sept. 2024
20240801: „Überlastungstag 2024“ – alle globalen Ressourcen sind offiziell aufgebraucht für dieses Jahr. Für unseren gesamten Planeten wohlgemerkt. „Prost Mahlzeit!“
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich vor über 20 Jahren beim Unterwasser-Filmen immer öfters die Kamera ausgeschaltet habe, und stattdessen Plastikmüll in der Wassersäule oder am Meeresboden eingesammelt habe. Alles vergebliche Liebesmüh`, die nur zu endlosem Frust geführt hat - und heute seine Fortsetzung beim täglichen Müllsammeln während ausgedehnter Hunde Gassi-Läufe findet (alles mehr aus innerem Selbstzwang heraus als wirklich „nachhaltig leben“...)
Schon in den frühen 2000-er Jahren hatte der berühmte Jean-Michel Cousteau zusammen mit dem gleichfalls bekannten Paul Atkins das Hawaiianische Insel Archipel besucht und daraus eine fantastische Reise durch die Unterwasserwelt Hawaiis gezaubert. Wie es dem Weckruf eines authentischen Umwelt-Mahners gebührt, hat er und sein Team unentwegt auf die Gefährdung unseres Ozeanparadieses hingewiesen - inklusive dem mittlerweile allgegenwärtigen Plastikmüll, der scheinbar mittlerweile auch bereits unseren eigenen Körper bevölkert.
Dieser stellt, meiner Meinung nach, eine deutlich größere Herausforderung als das Thema „Erd-Überhitzung“ (auch wenn bei uns 1 Tag vor dem „Tag X 2024“ satte 33°C gemessen wurden – also durchaus passend zum „Thema“). Den „globalen Temperaturanstieg“ und dessen komplexe Auswirkungen kriegen wir womöglich noch irgendwie „gebacken“. Beim „Plastikmüllberg-Problem“ habe ich mittlerweile extrem starke Zweifel...
Lange ist’s her mit meinen eigenen "Meerfilm-Abenteuern", und bestimmt ist nicht vieles seitdem besser geworden – eher das Gegenteil. Ein paar kleine Lichtblicke mag es jedoch geben: vor Kurzem habe ich für meine aktuelle "Nebenrolle" als Nachhilfelehrer | Mentor | Coach von Kindern & Jugendlichen bei uns in Ismaning eine Trinkflasche aus recycletem Ozean-Plastikmüll geschenkt bekommen.
Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut – auch wenn man sich in diesem Fall ebenfalls fragen darf, wie viel „Greenwashing“ unsere Erde noch aushält und welche zusätzlichen Ressourcen zur Produktion einer solchen Flasche aufgewendet werden, bzw. ob so eine Produktidee einen effektiven Beitrag hinsichtlich einer nachhaltigen „Kreislaufwirtschaft“ leisten kann. Immerhin steuern - zumindest ab und zu - Teile der Politik dagegen an, wenn zuviel Schabernack mit dem "Greenwashing" betrieben wird. Mit wieviel Erfolg?...- „Time Will Tell“ wie Bob Marley bereits zu singen wusste – „Die Zeit wird es uns schon noch beibringen“ …
Darauf trinke ich ein Schluck restrukturiertes H2O aus der Recycling-Meermüll-Flasche - mit einem kräftigen „Prost!“ auf die liebenswerten und nachdenklichen Geschenkspender der jungen Generation! Und das mit allem Respekt vor genau dieser nachfolgenden Generation, die so viel von dem, was wir (sprich: unsere Generation) vergeigt haben und irgendwie wieder hinkriegen müssen.

Hilft nix: „Weitermachen!“ – aber am Besten mit Hilfe von Innovation. Und dazu zählt - in meinem Mikro-Kosmos zumindest - auf jeden Fall Vista-Clara Inc.'s MR-Technologie zur Grundwasser Ressourcen Erkundung (plus, vielleicht, ein wenig „Verzicht“ in allen unseren Lebensbereichen?)
Vermutlich wird bei der Problemlösung der ganz großen Herausforderungen letztlich KI eine große Rolle spielen – wie sie in unserem Fall spielhaft bei der Generierung des „Meer-Plastikmüll Fotos“ angewendet wurde.
Carpe Diem | Meer- oder Weniger Plastikmüll Recycling? | K! | Time Will Tell




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